Erfahren Sie mehr über die unterschiedlichen Enthaarungstechniken, bei denen die Haare oberflächlich entfernt werden. Dazu zählt z. B. die klassische Rasur.

Rasur

Die erste Revolution im Rasiererbereich löste King Gillette aus. Er erfand bereits 1895 einen Rasierer mit Wegwerfklingen. 1915 führte Gillette einen Rasierer speziell für Frauen ein. 1931 erfand Jacob Schick den elektrischen Rasierer. Wenig später stellte Remington einen Doppelkopf-Rasierer und einen Elektrorasierer für Frauen vor. Die Haare werden nur an der Hautoberfläche abgeschnitten und sind meist nach kurzer Zeit fühlbar nachgewachsen. Als hartnäckiges Gerücht hält sich leider immer noch die Mär vom verstärkten Haarwuchs durchs rasieren. Dieser Eindruck entsteht dadurch, dass das feine Ende des Haares abgeschnitten wird und der nachwachsende Haarstumpf die Spitze dicker erscheinen lässt.

Chemische Produkte (z.B. Enthaarungscreme)

Chemische Enthaarungsmittel entstanden 1940 in der Firma Carter-Wallace, New York als Begleiterscheinung der damals herrschenden Kriege. Strümpfe waren rar und die Beine dadurch nackt. Der enthaltene Wirkstoff Thioglykolsäure wirkt auf die Hornsubstanz - das Keratin - im Haar auflösend. Neben dem oft beißenden Geruch, kann es auch zu Hautreizungen kommen. Deshalb sollten Produkte vor der Anwendung auf Verträglichkeit überprüft werden, z. B. in der Armbeuge. In Laboruntersuchungen zeigte sich in den meisten Fällen bereits nach drei bis fünf Tagen sichtbarer Nachwuchs.

Mechanische Entfernung

Die Haare werden mit einem Handschuh o.ä., der eine Oberfläche aus feinem Sandpapier besitzt, abgeschmirgelt. Dies funktioniert aber nur bei feinen Haaren gut. Muss alle paar Tage wiederholt werden.